Die Entwicklung von Webseiten hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ständig weiterentwickelt. Besonders deutlich wird das an den HTML-Standards. Mit HTML 5, dem aktuellen Standard, ist wohl der größte Sprung gemacht worden. Es bildet damit die Grundlage des Internets und wer Webseiten entwickelt, muss sich zunächst einmal mit HTML5 auskennen.

Die größten Veränderungen sind durch die Einbindungsmöglichkeiten von Medien erreicht worden. Dadurch das HTML5 auch Audio und Video-Dateien über spezifische Elemente eingebunden werden konnte. Sogar für Mehrkanalton gibt es eine Browser-Spezifikation. Damit wurden vor allem die Flash-Applikationen in vielen Fällen obsolet. Angesteuert wird dies mit den Begriffen “audio” und “video”. Es fehlt aber noch ein Browser übergreifender Standard, was die Player angeht. Vorgeschlagen wurde Ogg Vorbis, das sich aber nicht durchsetzen konnte.

Da HTML5 auch 3D und 3D-Grafiken anzeigen kann, ist die Weboberfläche auch was den Code betrifft schlanker geworden, aber auch in Hinsicht auf Funktionalität. Es werden schlicht immer weniger Plugins gebraucht, um Medien oder animierte Inhalte anzuzeigen. Programmierer und Entwickler von Spielen, die im Browser laufen, hat das besonders gefreut.

Bei HTML sollte man sich auch mit den verschiedenen Input-Elementen auskennen. So können in der Version 5 bei Formularen auch Suchbegriffe, Telefonnummer, Webadressen, Daten und Zeitangaben über dieses Feld verarbeitet werden.

Fokus auf die reale Welt

Eine der großen Vorteile von HTML5 ist, dass man bereits bei der Entwicklung die Webautoren und die Browserhersteller im Blick hatte. Deswegen sind die meisten Funktionalitäten auch recht einfach von Entwicklern zu verstehen. Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW, hatte selbst darauf Wert gelegt, dass die neue Version echte Probleme löst und nicht das Ergebnis rein akademischer Auseinandersetzungen ist.

Um HTML5 zu verstehen, muss man sich vor allem die Spezifikationen anschauen, die vom W3C-Council, dem höchsten Gremium des Internetdesigns, herausgegeben werden. HTML ist Open Source und für jedermann einsehbar. Man kann aber auch HTML-Kurse besuchen.