Damit eine Webseite umfangreiche Funktionen hat, die die Geräte des Nutzers nicht überfordern, braucht es Software, die einen großen Teil der Arbeit am Server erledigt. Man verwendet Programmiersprachen, die speziell für Webanwendungen gedacht sind.

PHP

Die alte Dame der Webentwicklung ist immer noch rüstig und es gibt eine Menge Webseiten, die auch heute noch mit PHP gestaltet werden. Gerade in Entwicklungsländern ist diese sehr einfach zu lernende Programmiersprache sehr beliebt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie Open Source ist, für die Verwendung also keine Lizenzgebühr notwendig ist. Auch wenn es nicht ganz so leistungsfähig ist wie andere Sprachen, gibt es vor allem weltweit viele Entwickler, die sich damit auskennen.

ASP.NET

Wer auf einer Programmierer-Konferenz mit einem ASP.net T-Shirt herumläuft, wird oftmals schräg angeschaut, weil es als uncool gilt. Das Problem mit ASP.net ist, dass es eine Microsoft-Sprache ist und eben keine freie Sprache. Das hat nichts mit der Qualität zu tun, die ist hervorragend und viele Unternehmenswebseiten laufen mit einer ASP-net-Programmierung. Es ist eher die Abhängigkeit von Microsoft, die viele nicht wollen. Auch sind einige Entwicklertools, die man braucht, nicht gerade billig.

Java

An Java kommt heute keiner mehr vorbei und es gilt als die Programmiersprache der Zukunft, auch wenn es heute bereits sehr verbreitet ist. Es ist nicht ganz so einfach zu erlernen wie zum Beispiel PHP, aber hat dafür einige Vorteile zu bieten. Der größte ist, dass Google entschieden hat, Android unter Java zu entwickeln und man damit eine Programmiersprache hat, die nicht nur auf Servern läuft sondern auch auf Endgeräten.

Python

Die Sprache Python ist nichts für die kleine Vereinswebseite, aber hervorragend geeignet für alles was robust sein muss. Nicht umsonst laufen große Projekte wie Youtube und Google unter Python. Man braucht aber für die Entwicklung absolute Experten, da die Sprache nichts für Anfänger ist. Sie ist deswegen auch weltweit noch nicht weit verbreitet.